Garnison Kassel

Historischer Rundgang:
Sonntag, den 13. September 2009
Tag des Offenen Denkmals
Thema: Festung Kassel
14.00 bis 16.00 Uhr
Treffpunkt: Katzensprung - Wiese vor Finkenherd

Garnison für die Armeen des Landes

Die Stadt Kassel war seit ihrer Gründung nicht nur Regierungssitz sondern auch Garnison für die Truppen des Landes. Als erster deutscher Staat hat die damalige Landgrafschaft Hessen-Cassel 1631 ein stehendes Heer aufgestellt. Ein Grund dafür war sicherlich die Zerstörung der protestantischen Festung Magdeburg durch die Truppen des kaiserlichen Feldmarschalls Tilly wenige Monate vorher. Die ersten Truppen bekamen das alte Ahnaberger Kloster zur Kaserne. Die historische Erforschung der Festung und Garnison Kassel ist aber nicht nur eine Angelegenheit von Militärhistorikern. Die Entwicklung der gesamten Stadt und das Leben ihrer Bürger war von der Entwicklung der Garnison beeinflusst. So waren auf engstem Raum eine Vielzahl von Festungs- und Kasernenanlagen untergebracht und in Zeiten des Krieges war die Stadt ein Ort großer Truppenzusammenziehungen. Dies hatte vielfältige Auswirkungen auf die Einwohner, dieses Lebensraumes Garnison.

Ahnaberg

Das „Institut für angewandte Biografie- und Familienforschung Kassel (IBF-Kassel)“ nimmt sich des Themas an und untersucht den Lebensraum Garnison Kassel über verschiedenen Jahrhunderte und Herrschaftsverhältnisse hinaus. Wie sah die Kasseler Garnison damals aus, wo lagen die militärischen Kasernen und welche Truppenteile waren in Kassel stationiert? Wie ging die Bevölkerung der Stadt mit den Soldaten um und gab es gemeinsame Interessen? Was ist heute von der Garnison übrig und wie geht die heutige Bevölkerung mit ihrem Erbe um? Wichtige Fragen, die eine so bedeutende Stadt wie Kassel für sich beantwortet haben sollte.

Zur Zeit ist eine Dokumentation in Vorbereitung. Falls Sie Bilddokumente zu diesem Thema besitzen, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Impressum | IBF-Kassel

[XHTML 1.0] [CSS]